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Gerade für Sie gelesen

  • Tyrolias aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Testleserin Nina, 7 Jahre aus Kirchbichl: Jonny ist wütend auf seinen älteren Bruder Ted, weil er ihm ständig Streiche spielt und ihn beleidigt. Aus diesem Grund meldet sich Jonny auf www.geschwistertausch.com an um seinen Bruder auszutauschen. Beim Ausfüllen des Formulars unterläuft ihm allerdings ein Fehler und er vergisst 'Menschen' anzukreuzen. Deswegen bekommt er zuerst Mervin, einen Meerjungen, danach Hari, ein Erdmännchen in Menschengestalt und sogar den Geist eines Königs aus dem 16. Jahrhundert.
    Doch das ist erst der Beginn von Jonnys spannenden Suche nach dem perfekten Bruder!

    Ich fand das Buch megastark und extrem witzig und freue mich schon auf den zweiten Teil 'Hilfe, meine Eltern haben meinen Geburtstag gestrichen!'.

  • Serenade für Nadja von Zülfü Livaneli

    Brigitte aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Maya betreut Maximilian Wagner während seines Aufenthaltes in Instanbul. Sie ahnt nicht, dass dieser 87-jährige Mann ihr ganzes Leben durcheinander bringen wird. Denn sie begibt sich durch diesen deutschstämmigen Professor, der während des 2. Weltkrieges nach Istanbul und schließlich in die USA geflüchtet ist, auf die Suche nach ihren Großmüttern und schließlich nach sich selbst. Wer ist Nadja? Warum wird Maya plötzlich beschattet? Welches Geheimnis verbirgt Max?

    Diese und viele weitere Fragen tauchen in diesem Roman über eine türkische Frau im heutigen Istanbul auf, die mit Familientradtionen bricht und ein komplett neues Leben beginnt. "Denn überleben kann nur ein Mensch, dessen Geschichte erzählt wird."

  • Das Rätsel des Pferdeamuletts von Karin Müller

    Tyrolias aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Testleserin Valerie, 13 Jahre aus Hart: Godje ist ein besonderes Mädchen, da sie nicht wie die meisten Kinder Eltern hat. Sie lebt bei ihrer Oma Nana, welche sich liebevoll um sie kümmert. Auch ihre Freundinnen stehen immer zu ihr.
    An ihrem 14.Geburtstag planen ihre Freunde eine Überraschungsparty. Doch als sie ankommt,liegt plötzlich ein mysteriöses Päckchen vor der Tür. Als sie die Schachtel aufmacht befindet sich dort ein altes Amulett. Doch mit der Zeit findet sie heraus, dass es sich in sich hat und Pferde anlockt...

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, und ich finde, es war sehr spannend. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm. Ich finde jedoch das Buch ist nur für Leute, die Pferde sehr gerne mögen. Ich würde dem Buch 7 von 10 Punkten geben.

  • Das Rätsel von Ainsley Castle von Holly-Jane Rahlens

    Tyrolias aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Testleser Nico, 11 Jahre aus Wien: Lizzy muss mit ihrem Vater und ihrer verhassten Stiefmutter in ihr Hotel an die schottische Küste ziehen. In einem nahen Schloss (Ansley Castle) wohnt eine verrückte Autorin, die Lizzy neu erschaffen möchte. Plötzlich gibt es zwei Lizzys, die echte Lizzy und Lizzy, die aus einer Geschichte kam. Wie wird sich das alles lösen lassen? Und wird es Lizzy gelingen, wieder alleine zu sein?

    Ich habe das Buch sehr spannend gefunden. Die Idee gefällt mir gut. Ich finde es schön, dass ihre Familie durch die Geschichte besser wird.

  • Tyrolias aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Testleserin Emely, 14 Jahre aus Innsbruck: Mysti Murphy denkt sich Geschichten aus und wäre am liebsten selbst eine Figur aus einem Buch. Als ihr Vater beim Klettern von einem Baum fällt und ins Krankenhaus kommt und gleichzeitig ihr bester und einziger Freund Anibal ein soziales Experiment macht, indem er sie komplett ignoriert, hat sie mit Veränderungen zu kämpfen. Am schlimmsten ist aber, dass ihre Mutter seit Mysti fünf Jahre alt ist, das Haus nicht mehr verlässt. Ihre Mutter hat Agoraphobie, dass heißt sie hat ständig Angst vor allem, was passieren könnte. Das bedeutet also, dass sie ihren Vater auch nicht besuchen kann, jetzt wo er im Krankenhaus ist. Anibal ignoriert sie nicht nur in der Schule, sondern er macht auch noch fiese Bemerkungen über sie und das alles nur für ein Mädchen namens Sandy. Er hat mit Mysti eine Wette darüber abgeschlossen, wer zuerst eine Nachricht auf dem Handy von ihr bekommen hat. Aber Veränderungen können auch etwas Gutes sein, denn Mysti freundet sich mit Wayne und Rama Khan an. Und wer weiß? Vielleicht schafft es ihre Mutter ja eines Tages ihre Ängste zu überwinden.

    Ein Buch über das riesige plattfüßige Monster namens Veränderung und eine entstehende Freundschaft. Ich empfehle dieses Buch Jungen sowie Mädchen ab ca. 10 Jahren. Besonders gut hat mir gefallen, dass zwischen drin immer mal wieder Witze waren und man was zum Lachen hatte. Außerdem hat mir gefallen, dass die Hauptperson Geschichten erfand und das Ende war auch sehr schön.

  • flüchtig von Hubert Achleitner

    Barbara aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Leider ist mir das musikalische Lebenswerk von Hubert von Goisern nicht bekannt, doch ich glaube, dass mir dieser Musiker schon aufgrund seiner Sätze extrem sympathisch ist. Von jedem Interview war ich begeistert. Der Roman „flüchtig“ erzählt von einer Ehe, die nach 30 Jahren endet. Doch ist es wirklich so? Und verändert eine „Flucht“ nach Griechenland nicht auch die Protagonisten? Wie in seiner Musik überlässt hier der Autor nichts dem Schicksal, alles ergibt Sinn!

  • Keiner von euch von Felix Mitterer

    Barbara aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Es stimmt, Felix Mitterer kennt die Außenseiter gut. Doch die Mythen und Geschichten rund um Angelo Soliman wurden noch von niemanden so gut in einem Roman verwebt. Ich habe viel gelernt und bin der Meinung, dass es durchaus stimmig ist, was Felix Mitterer in den Roman einfließen lässt. Wie dankbar bin ich, nicht im 18. Jahrhundert zu leben, doch es ist wichtig, Leser auf den heutigen Rassismus hinzuweisen. So war Angelo vermutlich einer der ersten Afrikaner in Europa, es wundert mich aber, dass nach 200 Jahren die Menschheit immer noch so extrem auf das Fremde reagiert!

  • Das wirkliche Leben von Adeline Dieudonné

    Barbara aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Die französischen Autorinnen sind dieses Jahr sehr stark mit guten Romanen vertreten (zb. Marion Messina, Inès Bayard, Delphine Vigan). Doch Adeline Dieuxdonné ist noch recht jung und doch schon so großartig. Allein ihr Foto auf dem Cover und der Klappentext hat mich überzeugt, die Lektüre selbst hat mich begeistert. Die Liebe zu ihrem kleinen Bruder Gilles lässt das Mädchen zu einer emanzipierten, starken Frau heranwachsen, und das obwohl alle äußerlichen Umstände gegen sie sprechen. Der Vater ist ein trinkender Großwildjäger, die Mutter duckt sich unter seinen Schlägen und schweigt und keiner bekommt mit, wie diese kleine Familie dem Abgrund gefährlich nahe kommt. Lest dieses Buch, ihr werdet mir danken!

  • Middle England von Jonathan Coe

    Barbara aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Der Brexit ist vollzogen, doch wie ist es dazu gekommen? Und kaum sind die Engländer weg, denken wir nicht mehr daran? Zum Glück erinnert uns Jonathan Coe an einen denkwürdigen Umbruch in der Europäischen Geschichte. Sein subtiler Humor und seine interessanten Charaktere machen „Middle England“ zu einem klugen Roman. Alle Jonathan Coe Fans dürfen sich außerdem darüber freuen, dass alte Bekannte aus früheren Werken wieder auftauchen. Unabhängig davon versteht der Leser die Ursachen und Gründe, denn der Brexit ist nicht vom Himmel gefallen, sondern bereits 10 Jahre zuvor ist eine tiefe Kluft im Land entstanden. Eine englische Komödie vom Feinsten, mit viel Ironie und Klugheit!

  • Putzt euch, tanzt, lacht von Karin Peschka

    Barbara aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Der Titel ist vielversprechend, der Inhalt überzeugt noch mehr. Vor allem diejenigen, die kluge Bücher mögen. Ist nichts Neues, dass Frauen wie Männer nach 30 Jahren Ehe mal kurz ausflippen und mit dem Auto abhauen, bei Fanny ist es aber schon die zweite Attacke des Wahnsinns. Diesmal kommt sie aber davon und landet nicht in der Psychiatrie, soviel darf ich verraten. Und den Menschen, denen sie in diesen zwei Jahren begegnet, die sind zwar eigen und schrullig, doch wirklich außergewöhnlich sympathisch, denn sie entsprechen nicht der Norm. Karin Peschka wurde bereits mit Literaturpreisen überhäuft, doch ich wünsche ihr noch mehr Leser und noch mehr Bewunderung von intelligenten Menschen!