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Gerade für Sie gelesen

  • Spellslinger - Karten des Schicksals von Sebastien De Castell

    Tyrolias aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Testleser Dominik, 12 Jahre aus Jenbach.

    Die Hauptfigur Kellen ist in ein Magiervolk geboren worden. Er ist der Sohn von Ke’heops, einem Obermagier. Allerdings besitzt er selbst kaum Magie. Eine Magierprüfung an seinem 16. Namenstag entscheidet, ob er ein Sha Tep (Diener von Magiern) oder ein Jan Tep (Magier) wird. Eines Tages fordert Kellen Tenat, einen Jungen seiner Schule, zum Duell auf. Er gewinnt das Duell durch Trickserei, wird aber versehentlich fast von seiner Schwester Shala beim darauffolgenden Duell getötet. Der Anwesenheit einer Fremden namens Ferius Parfax, eine Aragosi, verdankt er, dass er am Leben bleibt. Sie weiht ihn in die Kunst des Kartenspielens ein – eine Kunst, die gleiches bewirkt wie die Magie. Später im Buch rettet er Ferius das Leben. Als Shala und er allerdings ein Schutztier heraufbeschwören wollten, werden sie von drei maskierten Männern überfallen. Eine Baumkatze namens Rechis rettete ihnen das Leben. Zusammen mit Rechis und Ferius ist Kellen einer Verschwörung auf der Spur, die alles in Frage stellt, woran Kellen glaubt. Doch er muss aufpassen, denn er hat das Schwarzschattenmal und seine Eltern sind ihm dicht auf den Fersen. Immer wieder geraten sie in brenzlige Situationen. Nachdem sie Kellen‘s Schwester gefunden und befreit haben, suchen sie Rahmet, der sie fast getötet hat und bringen ihn vor dem Rat. Am Ende des Buches schließlich ziehen Kellen und die Aragosi als Trickser durch die Welt.

    MEINE MEINUNG:
    Ich freue mich sehr über das Hardcover, weil ich ein großer Fan davon bin. Das Titelbild ist faszinierend – es macht sofort Lust drauf das Buch zu lesen. Der Schriftzug dagegen war eher eintönig. Der Buchrücken hingegen kann sich sehen lassen. Man findet bereits auf dem Cover sehr viele wichtige Details des Buches - beispielsweise: die Baumkatze, die Bänder und die Flamme bei Kellen und natürlich Kellen und Ferius die Hauptcharaktere.

    Zu Beginn des Buches war der Inhalt ein kleinwenig langatmig. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Die Geschichte wird immer spannender und ich war hin und weg - konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Der Inhalt ist sehr mitreißend erzählt. Doch am Ende fesselt mich das Buch am meisten. Man kann gar nicht mehr aufhören, es zu lesen. Sehr gut gefallen haben mir alle Charaktere. Besonders begeistert war ich von Rechis, der Baumkatze. Dieser Vierbeiner besticht durch seinen Wortwitz und stellt so manch andere Charaktere in den Schatten. Ich kann euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen, da es mitreißend und spannend zu lesen ist. Wenn ihr ein Buch sucht, von dem ihr nicht genug bekommen könnt, seid ihr hier richtig – Voraussetzung ihr bleibt am Anfang dran. Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen.
    FAZIT:
    Ich gebe diesem Buch 10 von 10 Sternen, weil es mich sehr überrascht und gefesselt hat.

  • Three Women – Drei Frauen von Lisa Taddeo

    Barbara aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Dieser Roman soll Männer dazu bringen, Frauen besser zu verstehen. Ich persönlich finde ja, jetzt verstehe ich die Frauen besser. Was Lisa Taddeo in "Drei Frauen" macht, ist einzigartig. Ich weiß, drei Frauen, drei Schwestern, drei Freundinnen, etc. - alles schon gehabt. Aber bei Taddeo gibt es keine Verbindung zwischen Maggie, Sloane und Lina außer der Autorin selbst. Sie hat sich mit ihrer Lebensgeschichte befasst und in den Roman fließen noch andere Erlebnisse von Frauen ein. Was sie in ihrer Ehe, in ihrer Kindheit, in ihrem Beruf, als Mutter so erleben, unterscheidet sich ja nicht so sehr von anderen Frauen. Und doch sind ihre Schicksale sehr ungewöhnlich und so berührend von Lisa Taddeo sprachlich umgesetzt worden, dass ich sie nie wieder vergessen werde!

  • Tyrolias aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Testleser Gabriel, 9 Jahre aus Innsbruck: Theo und seinen zauberhaften Freunden steht wieder eine aufregende Zeit bevor. Um die magischen 6 zu schwächen, will ein Feind sie entzweien. Theo steht vor der Entscheidung, wer ihm wichtiger ist, Emily oder seine Freunde. Das Abenteuer beginnt...

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es spannend war und gut zu lesen. Ganz besonders waren die zwischendurch enthaltenen Zaubertricks.

  • Wie man Gott zum Lachen bringt von Bianca Marais

    Gerda aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Südaftrika 1994. Vor der Kulisse der Apartheid treffen sich die beiden Schwestern Ruth und Delilah auf der heimatlichen Farm in einer Weißensiedlung wieder. Lange waren sie getrennt, viele Schicksalsschläge haben sie getroffen und auch die Vergangenheit brodelt noch immer in den Köpfen. Und plötzlich liegt da ein schwarzes Baby vor der Tür! Ein Findelkind! Ein wahr gewordener Traum für Ruth, ein Wink des Schicksals! Doch der Rassismus brandet an der Haustür und beide Schwestern verteidigen das Kind und sich vor militanten Gruppen. Und dann taucht auch noch die leibliche Mutter des Kindes auf. Ein berührender, packender Familienroman im Südaftrika Nelson Mandelas.

  • Long Bright River von Liz Moore

    Florian aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Mickey arbeitet als Streifenpolizistin in einem Problemviertel Philadelphias, das geprägt ist durch Drogenkriminalität und Prostitution. Sie hat ständig ein Auge auf ihre Schwester Kacey, die sich in diesem Milieu bewegt, doch eines Tages verschwindet sie von der Bildfläche. Mickey ist alarmiert. Als dann auch noch die Leiche einer Prostituierten auftaucht, macht sie sich auf eine panische Suche, in deren Verlauf sie immer wieder mit ihrer schwierigen Familiensituation konfrontiert wird. Der Druck steigt, als noch weitere Leichen gefunden werden.
    Liz Moore liefert in ihrem Erstling eine einfühlsame Milieustudie, die mit dramatischen Spannungselementen und überraschenden Wendungen durchsetzt ist. Eine interessante neue Autorin, deren Debut Lust auf mehr macht.

  • Long Bright River von Liz Moore

    Barbara aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Dieser Roman erinnert stark an die legendäre Serie "The Wire", nur das Philadelphia (speziell der Stadtteil Kensington) im Mittelpunkt steht. Die junge Polizistin Mickey sucht ihre drogenabhängige Schwester, obwohl sie seit mehr als 5 Jahren nicht mehr mit ihr spricht. Aber als Streifenpolizistin hat sie alles im Blick: die Prostituierten, die, die an der Nadel hängen, die Straßen, in denen nur mehr Drogensüchtigen in den abbruchreifen Häusern rumhängen. Mickey wacht nicht nur über ihre Schwester Kacey, sondern über ganz Kensington. Doch als die Morde losgehen, kommt Mickeys Vergangenheit ihrer Suche in die Quere. Liz Moore entwirft ein spannendes Porträt einer Stadt!

  • Haus der Namen von Colm Tóibín

    Florian aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Der große irische Autor Colm Toibin erzählt eine uralte Geschichte neu. Agamemnon lässt seine Tochter Iphigenie opfern und löst damit eine der großen Tragödien der Menschheitsgeschichte aus. Klytemnästra ermordet ihren Gatten Agamemnon, um die Tochter zu rächen. Daraufhin sinnt die zweite Tochter Elektra auf Vergeltung und treibt ihren Bruder Orest dazu, die Mutter zu töten. Colm Toibin lässt die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive Klytemnästras, Elektras und Orests erzählen und beleuchtet so das Geschehen aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. So wird der Mythos lebendig und aktuell, man ergreift Partei, um seine Meinung im nächsten Kapitel wieder zu revidieren. Letztlich ist man nur noch sprachlos ob der Grausamkeit und Verschlagenheit der handelnden Personen. Der Autor verwendet eine klare und elegante Sprache, die beim Leser eine gewisse Distanz erzeugt, aus der er gefahrlos die Ereignisse beobachten kann. Schlicht atemberaubend!

  • Scham von Inès Bayard

    Barbara aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Wer erinnert sich an Leila Slimanis Roman "Dann schlaf auch du"? Wer weiß noch, wie erschüttert man nach der Lektüre war? So geht es dem Leser auch mit "Scham". Es ist schrecklich, Maries Vergewaltigung mitzuerleben, aber noch schlimmer ist alles, was danach passiert. Denn sie schweigt, vielleicht aus Scham, vielleicht weil sie weiß, dass ihr niemand glauben wird. Ständig habe ich mir überlegt, wie es ausgegangen wäre, wenn Marie wenigstens einer Person vertraut hätte. Wieder hat eine französische Autorin einen verstörenden und umwerfenden Roman abgeliefert. Hochspannung pur und sehr berührend!

  • Was wir sind von Anna Hope

    Barbara aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Drei Freundinnen wohnen nach dem Studium in einem Haus, welches in London noch leistbar ist. Clare, Hannah und Lissa befinden sich Mitte dreißig an einem Scheideweg: Hannah will unbedingt ein Baby, Clare hat ein Baby aber ist mit allem überfordert und Lissas Schauspielkarriere will nicht wirklich in die Gänge kommen. Schön sind die Rückblenden in ihre Jugend, in ihr Studentenleben und wir lernen auch die Männer kennen, die ihnen etwas bedeuten. Die Freundschaft ist ihnen wichtig, und trotzdem kennen sie sich nicht wirklich und neiden sich gegenseitig den Erfolg. Mich hat dieser Roman an Laura Karaseks Roman "Drei Wünsche" erinnert (der ja unglaublich gut ist), doch Anna Hope schreibt noch eine Spur besser und mit mehr Tiefgang. In seiner Komplexität ist dieser Roman ein kleines Wunder!

  • Was wir sind von Anna Hope

    Brigitte aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Der Roman handelt von drei Frauen, Mitte Dreißig, engste Freundinnen seit ihrer Jugend: Hannah ist mit Jonathan verheiratet und wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind und richtet ihr ganzes Leben danach aus, bis ihre Ehe zu scheitern droht. Cate ist nach der Geburt ihres Sohnes zur Familie ihres Mannes außerhalb von London gezogen. Dort erfährt sie, wie schwierig und einsam der Alltag als Mutter sein kann. Und dann ist da noch Lissa, die sich mit Modeljobs über Wasser hält und auf ihren Durchbruch als Schauspielerin hofft. Wir erfahren in Rückblenden vom Leben dieser drei so unterschiedlichen Frauen und den Beginn ihrer Freundschaft und Beziehungen. Vor allem aber leben und fühlen wir mit ihnen mit in ihren Rollen als Ehefrau, Mutter, Geliebte, so hautnah und echt – als könnten es unsere Freundinnen sein. Ein sehr beeindruckender, emotinaler und einfach großartiger Roman!